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Harnwegsinfekte

Das Eindringen von Erregern in den Urogenitaltrakt kann eine Infektion auslösen. Die harmloseste Form ist die isolierte Blasenentzündung, die anatomisch bedingt (im Vergleich zum Mann kürzere Harnröhre) häufiger bei der Frau und bei Mädchen auftritt. Die akute unkomplizierte Blasenentzündung (Zystitis) ist zwar sehr lästig, heilt aber folgenlos nach entsprechender Antibiotika-Therapie aus. Wichtig ist eine Erregerbestimmung im Urin vor der Einnahme eines Antibiotikums. Tritt Fieber auf (Temp. > 38 ° C) ist eine Nierenbeteiligung sehr wahrscheinlich. Häufig kommt es dann zu einer sogenannten Nierenbeckenentzündung (Pyelonephritis), die meistens einseitig verläuft und mit einem allgemeinen Krankheitsgefühl einhergeht. Häufige fieberhafte Harnwegsinfekte können im weiteren Verlauf die Niere schädigen.

Inkontinenz

Unter Harninkontinenz versteht man einen unwillkürlichen Urinverlust, der zu einer großen psychischen Belastung und zu Beeinträchtigungen im täglichen Leben oder aber auch in der Körperhygiene führen kann. Die Harninkontinenz ist weit verbreitet und nimmt mit dem Alter deutlich zu. Es können verschiedene Formen der Inkontinenz unterschieden werden: Stress-, Drang-, Reflex- und Überlaufinkontinenz. Die Diagnose und Therapie der Harninkontinenz sollte immer dem Urologen als Facharzt überlassen werden. In den meisten Fällen kann dieser eine Heilung oder zumindest Besserung der Beschwerden erreichen. Leider machen auch heute noch viele Frauen, oft aus Schamgefühl, von therapeutischen Möglichkeiten keinen Gebrauch. 

Überwinden Sie Ihre Angst oder Schamgefühl und sprechen Sie Ihre Probleme an!